Unter anderem mit diesen Themen:
Schlosskirche im Mittelpunkt
Ab 7. Oktober 2026 steht die Schlosskirche in Wittenberg im Mittelpunkt des Welterbe-Jubiläums derLuthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg. Einen Monat lang können sich Gäste rund um die Kirche auf ein vielfältiges Programm freuen.
Schloss und Park im Herbst
So schön kann der Herbst aussehen: Das Schloss und der Park Luisium laden auch jetzt zum Besuch ein. Das bezaubernde Landhaus mit seinen weitgehend original ausgestatteten Räumen hat noch bis zum 1. November 2026 geöffnet.
STAUNENSWERTES ZITAT
UNESCO-WELTERBE LUTHERGEDENKSTÄTTEN IN WITTENBERG
„Ich freue ich sehr, dass diese Zusammenarbeit möglich ist und bin dem Lutherischen Weltbund dankbar für die Vermittlung. Deutlich wird damit, dass Martin Luther kein nationales Eigentum der Deutschen ist, sondern Menschen in der ganzen Welt erreicht hat. Seine Botschaft lebt in vielen Ländern der Erde fort.“
Dr. Thomas T. Müller, Vorstand der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Ende September 2026 zur Zusammenarbeit des Lutherischen Weltbundes und der Luthermuseen sowie zur Übergabe eines historischen Lund-Kreuzes, das in der neuen Dauerausstellung des Lutherhauses in Wittenberg gezeigt werden soll.
STAUNENSWERTE ZAHL
WELTERBESTADT QUEDLINBURG: DIE STIFTSKIRCHE, DAS SCHLOSS UND DIE ALTSTADT
300
Mehr als 300 Exponate, moderne multimediale Vermittlung und barrierearme Zugänge eröffnen seit dem 3. Oktober 2026 im Schlossmuseum einen neuen Blick auf die Geschichte des Frauenstifts, der Stadt Quedlinburg und des ehemaligen Reichsstifts. Erzählt wird sie am originalen Schauplatz aus der Perspektive der Quedlinburger Äbtissinnen und der Menschen, die ihr Erbe bewahrten. stiftsberg-quedlinburg.de
UNESCO-WELTERBE LUTHERGEDENKSTÄTTEN IN WITTENBERG
Schlosskirche im Fokus des Welterbe-Jubiläums
„30 Jahre. 6 Stätten. EIN Welterbe.“: Ab Mittwoch, 7. Oktober 2026, steht die Schlosskirche in Wittenberg im Mittelpunkt des Welterbe-Jubiläums der Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg. Gäste können sich auf ein vielfältiges Programm freuen. So finden an jedem Donnerstag im Oktober 2026 um 12 Uhr unter dem Titel „Orgel Punkt 12“ kurze Orgelmusiken in der Schlosskirche statt – auch am 8. Oktober 2026. Der Eintritt ist frei. Gemäß dem Motto „Welterbe für alle“ können Besucherinnen und Besucher am Mittwoch, 7. Oktober 2026, und am Sonntag, 11. Oktober 2026, die Kirche kostenlos besichtigen. Am Mittwoch, 7. Oktober 2026, werden um 11.30 und 14 Uhr zudem kostenlose Sonderführungen „30 Minuten Welterbe“ angeboten. Eine Anmeldung ist erforderlich – telefonisch unter 0 34 91/50 69 160 oder per Mail unter info@schlosskirche-wittenberg.de.
Am Montag, 12. Oktober 2026, wird um 18 Uhr ein Friedensgebet gehalten. Die Reformationsgeschichtliche Forschungsbibliothek an der Schlosskirche (Schlossplatz 1D) lädt zu verschiedenen Angeboten ein. In „Buchpausen“ werden im Oktober immer donnerstags um 12.45 Uhr historisch bedeutsame Bücher aus den Beständen der Bibliothek vorgestellt. Am Montag, 12. Oktober 2026, findet um 16.30 Uhr eine etwa einstündige Magazinführung statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldung zu den „Buchpausen“ und den Führungen telefonisch unter 0 34 91/50 69 200 oder per Mail unter Sekretariat@rfb-wittenberg.de.
Das beigefügte Foto der Schlosskirche können Sie in diesem Zusammenhang sehr gern kostenfrei verwenden – bitte mit der Angabe Schlosskirche Wittenberg, Cornelia Kirsch.
UNESCO-WELTERBE GARTENREICH DESSAU-WÖRLITZ
Historisches Ensemble wird für die Zukunft fit gemacht
Die Domäne Wörlitz wird zum neuen Wirtschaftshof der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz (KsDW). Das historisches Ensemble kann dank Infrastrukturmitteln des Bundes denkmalgerecht weiterentwickelt werden. Die KsDW hat kürzlich einen Fördermittelbescheid über 4.000.000,00 Euro aus dem Sondervermögen des Bundes „Infrastruktur“ erhalten. Künftig soll die Domäne zentrale betriebliche Funktionen der Kulturstiftung aufnehmen. Insbesondere Büroflächen, Werkstätten, Lagerbereiche und Teile des Fahrzeugbestands werden hier konzentriert. Die Abteilung Baudenkmalpflege mit den Bereichen Bauforschung/Baudenkmalpflege und Bauunterhalt soll unter anderem künftig auf dem Domänengelände angesiedelt werden.
Staunenswerter Hintergrund: Die zwischen 1783 und 1787 nach Plänen von Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff (1736–1800), dem „Architekten des Frühklassizismus“, errichtete Domäne gehört zu den herausragenden Zeugnissen des frühen Klassizismus in Deutschland. Vorbild war die venezianische Villa Emo. Als Musterhof war die Anlage ursprünglich als geschlossener Vierseithof mit Stall- und Scheunenflügeln, zentralem Amtshaus und drei Toranlagen konzipiert. Nach 1945 wurden wesentliche Teile abgetragen. Bis heute prägt die regionaltypische Backsteinarchitektur das Erscheinungsbild und macht die Domäne zu einem wichtigen Orientierungspunkt am östlichen Stadtrand von Wörlitz. Auch in bedeutenden Sichtachsen, etwa von der Insel Stein aus gesehen, entfaltet sie eine besondere Wirkung.
STAUNENSWERTE TERMINE (Auswahl)
UNESCO-WELTERBE HIMMELSSCHEIBE VON NEBRA (WELTDOKUMENTENERBE)
Im Oktober können Kinder und Familien im Besucherzentrum Arche Nebra am Fundort der Himmelsscheibe von Nebra selbst aktiv werden. An jedem Dienstag und Donnerstag stehen Mitmachangebote rund um das Thema Bronzezeit auf dem Programm. An allen Aktionstagen haben Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre freien Eintritt.
Himmelsscheibe aus Zinn gießen
Dienstags dreht sich alles um die Metallverarbeitung. Wie gelang es den Menschen vor rund 3.600 Jahren, Metalle zu schmelzen und in Form zu bringen? In der kleinen Gießwerkstatt können die Teilnehmenden den Vorgang selbst nachvollziehen: Aus flüssigem Zinn entsteht eine Miniatur der Himmelsscheibe von Nebra. Nach dem Abkühlen wird das Werkstück aus der Form genommen und nachbearbeitet – anschließend kann die selbst gegossene Himmelsscheibe mit nach Hause genommen werden. Nächste Termine: 20. und 27. Oktober 2026, 10-16 Uhr. Anmeldung erforderlich. – telefonisch unter 03 44 61/25 52-13 oder per Mail an aktiv@himmelsscheibe-erleben.de.
Bronzezeitliche Felsbilder auf Papier
Donnerstags stehen mit „Sonnenschiff & Himmelspferd“ die Bilderwelten der Bronzezeit im Mittelpunkt. Zahlreiche Felsbilder aus dieser Zeit zeigen Schiffe, Tiere, Menschen und geheimnisvolle Symbole. Mit der sogenannten Frottage lernen die Teilnehmenden etwa eine Stunde lang eine Technik kennen, mit der sich solche Motive dokumentieren lassen. Mit Gras oder Holzkohle werden die Strukturen eines Felsbild-Modells auf Papier übertragen. So entstehen großformatige Bilder nach bronzezeitlichen Vorbildern, die anschließend mit nach Hause genommen werden können. Gleichzeitig erfahren die Kinder, wie Archäologinnen und Archäologen Bildmotive erfassen und dokumentieren.
Nächster Termin: 15. Oktober 2026 zwischen 10 und 16 Uhr. Anmeldung erforderlich – telefonisch unter 03 44 61/25 52-13 oder per Mail unter aktiv@himmelsscheibe-erleben.de.
Live unter dem Sternenhimmel: Tierkreis im Planetarium
Am Mittwoch, 7. Oktober 2026, führt Astronomin Mechthild Meinike vom Planetarium Merseburg um 18 Uhr durch den Herbst- und Winterhimmel. In der Live-Planetariumsshow „Vom Wassermann bis zum Zwilling – Der Tierkreis am Herbst- und Winterhimmel“ stellt sie die Tierkreissternbilder vor, die in dieser Jahreszeit zu beobachten sind. Dabei erklärt sie den Unterschied zwischen den 13 astronomischen Tierkreissternbildern und den astrologischen Tierkreiszeichen und gibt Einblicke über die Geschichten, die man sich in verschiedenen Kulturen über die Sternbilder erzählt. Die Reise über den Nachthimmel führt außerdem zu Saturn, Jupiter und Mars sowie zum Mond.
UNESCO-WELTERBE GARTENREICH DESSAU-WÖRLITZ
Vortrag: Die Krankheiten der Fürstin Louise und die Heilpflanzen
Im Rahmen der Reihe „Donnerstags im Gartenreich“ spricht Prof. Dr. med. Hermann Seeber, Facharzt für HNO-Heilkunde, am 8. Oktober 2026, um 18 Uhr im Festsaal des Schlosses Luisium in einem Vortrag über die verschiedenen Krankheiten, die Fürstin Louise von Anhalt-Dessau im Laufe ihres Lebens erlitt. Die Regentin war zeitlebens geplagt von verschiedenen gesundheitlichen Beschwerden körperlicher und seelischer Natur. Zahnprobleme, Hautkrankheiten und andere Erkrankungen begleiteten Louise und machten immer wieder ärztliche Behandlungen notwendig. So ließ sie etwa zahlreiche Aderlässe über sich ergehen. Im Vortrag soll es vor allem um den Einsatz von Heilpflanzen als Behandlungsmethode gehen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten – per Mail unter schloss-luisium@gartenreich.de oder telefonisch unter 03 40/21 83 70.
Großkühnauer Kirche: „Große Kunst in kleinen Happen“
Liane Janzen von der Abteilung Schlösser und Sammlungen, führt Gäste am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 11 Uhr durch die Kirche Großkühnau. Die Führung im Rahmen der Reihe „Große Kunst in kleinen Happen“ zeigt das Gotteshaus als „würdigen Abschluss des Kühnauer Landschaftsparks“. Beim Rundgang erfahren die Teilnehmenden mehr über die Entstehungsgeschichte der Kirche und welche Absichten Leopold IV. verfolgte, als er den Vorgängerbau 1828 abreißen ließ. Die Anmeldung erfolgt per Mail unter service@gartenreich.de.
Staunenswerter Hintergrund: Die Großkühnauer Kirche wurde durch Leopold IV. Friedrich, den Enkel des Fürsten Franz, erbaut. Sie ist in die Landschaftsgestaltung eingebunden und bildet ein zentrales Scharnier zwischen der Stadt Dessau-Roßlau und dem Kühnauer Park. Der Neubau der Kirche im Neoromanischen Stil gehört zu den frühesten in Deutschland und zählt gleichzeitig als letzte bedeutende Architekturleistung im Gartenreich Dessau-Wörlitz.
Auf den Spuren von Paul Klee im Georgengarten
Der Bauhaus-Meister Paul Klee (1879–1940) ging fast täglich spazieren. Besonders gern im Georgengarten. Er sog damals alle Eindrücke in sich auf – die Luft, das Wetter, das Farbspiel der Parks, Bäume, Wiesen, Seen und Gebäude – und genoss die Atmosphäre. Diese hielt er dann oft auf seinen Bildern fest. Bei einem geführten Spaziergang können Besucherinnen und Besucher am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 11 Uhr auf Klees Spuren wandeln. Treffpunkt ist das Meisterhaus Kandinsky/Klee.
UNESCO-WELTERBE BAUHAUS UND SEINE STÄTTEN IN DESSAU
„Aus der Vitrine“: Filmskript von Roman Clemens
Die nächste Veranstaltung der Reihe „Aus der Vitrine“ widmet sich am Mittwoch, 7. Oktober 2026, um 18 Uhr dem historischen Hintergrund der Städtewerbung in der Weimarer Republik. Dabei geht es im Bauhaus Museum Dessau vor allem um ein Filmskript des Bauhäuslers Roman Clemens (1910–1992). Er bot dem Dessauer Oberbürgermeister Fritz Hesse an, einen Werbefilm für die Stadt Dessau zu produzieren. Der Film wurde nie verwirklicht. Das kurze Skript gelangte im Rahmen einer großzügigen Schenkung des Frankfurter Sammlers Bernd Freese an die Stiftung Bauhaus Dessau. Derzeit ist es in der Ausstellung Bakelit | Glasur | Farbe im Bauhaus Museum Dessau zu sehen.
Torsten Blume von der Stiftung Bauhaus Dessau gibt an diesem Abend einen Einblick in den Kontext der Städtewerbung in der Weimarer Republik, in dem die Filmidee von Clemens entstanden ist. Clarissa Seidel, ebenfalls von der Stiftung Bauhaus Dessau, stellt das Filmskript und dessen einzelne Szenenbilder vor und zeigt, wie der Film hätte aussehen können. Der Eintritt ist frei.
Konzert in der Reihe „Neue Musik im Bauhaus Museum Dessau“
Das Anhaltische Theater Dessau präsentiert im Rahmen der Konzertreihe „Raum für Klang. Neue Musik im Bauhaus Museum“ am Samstag, 10. Oktober 2026, um 19.30 Uhr Werke von Claude Debussy, Charles lves, Olivier Messiaen und anderen – für Sopran, Flöte und Klavier. Unter dem Titel „Durch die Röhre.“ vereint das Programm Stücke, in denen Röhren verschiedenster Auslegung als Klangquellen faszinieren. Ein weiteres Konzert findet am Sonntag, 11. Oktober 2026, um 18 Uhr statt.
UNESCO-WELTERBE LUTHERGEDENKSTÄTTEN IN WITTENBERG
„Museum nach Feierabend“: Vorträge über Elfriede Starke
In der Veranstaltungsreihe „Museum nach Feierabend“ widmen die LutherMuseen der einstigen Direktorin der Wittenberger Lutherhalle Elfriede Starke (1949-2021) einen Erinnerungsabend. Sie war von der DDR-Staatssicherheit aus dem Amt gedrängt und auch in der Nachwendezeit nicht rehabilitiert worden. Am Dienstag, 13. Oktober 2026, stellt Dr. Volkmar Joestel, Historiker und ehemaliger Mitarbeiter der LutherMuseen, um 18 Uhr im Großen Hörsaal der Stiftung Leucorea Wittenberg (Collegienstraße 62) neue Forschungsergebnisse vor. Der Referent, der sich intensiv mit dem Leben und Wirken Elfriede Starkes beschäftigt hat, verknüpft die Erkenntnisse mit der Geschichte der Lutherhalle und der Stadt Wittenberg. Der Abend soll ein Beitrag zur Rehabilitierung von Elfriede Starke sein.
Weitere Beiträge kommen vom Wittenberger Oberbürgermeister Torsten Zugehör, dem Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur in Sachsen-Anhalt, Johannes Beleites, und Dr. Thomas T. Müller, Vorstand der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt. Den musikalischen Rahmen gestaltet das Trio „ad libitum“. Die Anmeldung ist per E-Mail an service@luthermuseen.de oder telefonisch unter 03491 4203 171 möglich. Die Teilnahme ist kostenfrei.
UNESCO-WELTERBE NAUMBURGER DOM
Sonderführung „Und sie bauten einen Westchor – Teil I“
Schon von weitem ist der Naumburger Dom sichtbar und prägt die Stadt wie kein anderes Gebäude. Die größte Anziehungskraft übt der Westchor mit seinen zwölf Stifterfiguren auf die Besucherinnen und Besucher aus. Das Zusammenspiel von Architektur, Skulptur und Glasmalerei – geschaffen durch die Hand eines Bildhauerarchitekten – ist ein Meisterwerk der menschlichen Schöpferkraft. Die Sonderführung „Und sie bauten einen Westchor“ ist in zwei Teile aufgegliedert. Während sich der erste Teil am Freitag, 9. Oktober 2026, um 18 Uhr mit dem Bau des Westchores im Allgemeinen beschäftigt, wirft der zweite Teil am Freitag, 16. Oktober 2026, um 18 Uhr einen Blick auf den Westlettner und die Glasmalerei der Chorfenster. Ein frühzeitiger Kauf eines Tickets über den Onlineshop oder die Anmeldung über den Besucherservice wird empfohlen.
STAUNENSWERTE DETAILS
UNESCO-WELTERBE: GARTENREICH DESSAU-WÖRLITZ
SCHLOSSRUNDGÄNGE UND SPAZIERGÄNGE IM HERBST
Schloss und Park Luisium
Der klassizistische Landsitz der Fürstin Louise erscheint heute als die idyllischste Anlage des Gartenreichs. Im Park befindet sich eine Reihe neugotischer und klassizistischer Gartenarchitekturen wie das „Schlangenhaus“, die Orangerie, die Torhäuser und der Ruinenbogen. Sie alle sind mit großer Einfühlung in die Auenlandschaft eingebettet worden.
Das bezaubernde Landhaus mit seinen weitgehend original ausgestatteten Räumen hat noch bis zum 1. November 2026 dienstags bis sonntags von 10 bis17 Uhr geöffnet. Ein Besuch lässt sich wunderbar mit einem Herbstspaziergang verbinden. Das Restaurant und Café „Orangerie Luisium“ lädt mittwochs bis sonntags nicht nur zu Kaffee und Kuchen, sondern aktuell auch mit der „Pfifferlingszeit“ zum Verweilen auf die Terrasse und in die Orangerie ein.
Wörlitzer Park
Der Wörlitzer Park – der erste Landschaftsgarten nach englischem Vorbild auf dem europäischen Festland – ist der gestalterische Höhepunkt des Gartenreichs. Regulär haben das Schloss Wörlitz, die Insel Stein und das Haus der Fürstin noch bis zum 1. November 2026 von Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet und laden zu einer Zeitreise ins 18. Jahrhundert ein.
Aufgrund des niedrigen Wasserstandes sind derzeit die Fähren nicht in Betrieb, darum gibt es in Wörlitz im Oktober besondere Angebote: An Sonn- und Feiertagen ist von 12 bis 16 Uhr die Synagoge geöffnet. Besucherinnen und Besucher erhalten in der dortigen Ausstellung Einblicke in die Geschichte des jüdischen Lebens in Anhalt. Mit zahlreichen Objekten und Dokumenten wird an wichtige Stätten, Persönlichkeiten und Ereignisse der deutsch-jüdischen Regionalgeschichte erinnert.
UNESCO-WELTERBE LUTHERGEDENKSTÄTTEN IN WITTENBERG
Reformationsfest mit vielfältigen Veranstaltungen in der Altstadt
Martin Luther hat am 31. Oktober 1517 Geschichte geschrieben. Mit dem Anschlag seiner 95 Thesen an der Schlosskirche in Wittenberg begann eine Bewegung, die Kirche, Gesellschaft und Kultur tiefgreifend veränderte und den Grundstein für die Gründung evangelischer Kirchen legte.
Am Samstag, 31. Oktober 2026, lädt das traditionelle Reformationsfest bei freiem Eintritt nach Wittenberg ein. Zu den Höhepunkten gehört der Lichterumzug, der um 17 Uhr am Lutherhaus startet, das historische Marktspektakel, Konzerte und Festgottesdienste, Stadtführungen und Interaktionen an der Thesentür.
UNESCO-Welterbe in Sachsen-Anhalt auf einen Blick
Nur die besten unter den herausragenden Zeugnissen der Menschheits- und Naturgeschichte dürfen den Titel UNESCO-Welterbe tragen. Viele der Besten finden Sie in Sachsen-Anhalt.
Die 6 STAUNENSWERTE:
Bauhaus und seine Stätten in Dessau
Gartenreich Dessau-Wörlitz
Himmelsscheibe von Nebra: Sie wurde in das Register des Weltdokumentenerbes aufgenommen.
Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg
Naumburger Dom
Welterbestadt Quedlinburg: die Stiftskirche, das Schloss und die Altstadt
Das Biosphärenreservat Mittelelbe ist Lernort für nachhaltige Entwicklung und Teil des länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe.
Der Drömling wurde 2023 als 17. UNESCO-Biosphärenreservat in Deutschland anerkannt.
Der Naturpark Harz zählt als Teil des „Geoparks Harz. Braunschweiger Land Ostfalen“ zum „Global UNESCO Network of Geoparks“.
Frühe Schriften der Reformationsbewegung wurden in das Register des Weltdokumentenerbes aufgenommen.
Informationen, Hintergründe und eine Fotoauswahl finden Sie in unserem Presskit zu den „6 STAUNENSWERTEN“. Hier finden Sie weitere kostenfreie Motive. Nach einmaliger Registrierung können Sie recherchieren und Bilder herunterladen.
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