2026-09-30 05:55Blogbeiträge

6 Staunenswerte UNESCO-Welterbe

Stiftsberg  Städtische Museen Welterbestadt Quedlinburg J. MeuselStiftsberg Städtische Museen Welterbestadt Quedlinburg J. Meusel

Unter anderem mit diesen Themen: 

Stiftsberg Quedlinburg öffnet wieder alle Türen

Gäste können ab dem 3. Oktober 2026 wieder den vollständigen musealen Rundgang auf dem Stiftsberg erleben – mit der Ausstellung im Schlossmuseum und in der Stiftskirche.

 Luthers Hund ist ein Buch gewidmet

Der frühere Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Dr. Stefan Rhein, stellt sein Buch „Tölpels Treue“ vor. Es ist Luthers Hund gewidmet und offenbart neue Seiten am Reformator.

 STAUNENSWERTES ZITAT

 UNESCO-WELTERBE BAUHAUS UND SEINE STÄTTEN IN DESSAU

 „Die Idee dahinter ist einfach: Weniger ist mehr. Das klingt nicht nach einem besonders radikalen Konzept, doch dank ihm wandelte sich Design vom ästhetischen Luxusgut zu etwas, das in der Lage war, das Leben der Menschen zu verbessern.“ Autor Anthony Ham im „Lonely Planet“ – lesen Sie dazu bitte auch den Beitrag in der Rubrik „staunenswerte Zahl“!

STAUNENSWERTE ZAHL

 UNESCO-WELTERBE BAUHAUS UND SEINE STÄTTEN IN DESSAU

 25

Die Bauhaus-Stadt Dessau gehört für den Reiseführer „Lonely Planet“ im nächsten Jahr zu den 25 besten Reisezielen weltweit. Im Buch „Lonely Planet Best in Travel 2027“ wird die Stadt als eine Destination präsentiert, die man unbedingt besuchen sollte – neben dem Prince Edward Island in Kanada, dem kroatischen Šibenik, den Tsavo-East- und West-Nationalparks in Kenia oder den asiatischen Städten Okinawa (Japan) und Da Nang (Vietnam). Der Trend-Reiseführer „Best in Travel 2027“ erscheint im deutschsprachigen Raum im Hause MairDumont, der größten deutschen Reiseverlagsgruppe 

STAUNENSWERTE THEMEN

UNESCO-WELTERBE GARTENREICH DESSAU-WÖRLITZ

 Dr. Stefan Körner wird Direktor der Kulturstiftung Dessau-Wörlitz

Die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz (KsDW) hat die Position des Vorstands und Direktors neu besetzt. Der international renommierte Kunsthistoriker, Kurator und Kulturmanager Dr. Stefan Körner übernimmt zum 1. Januar 2027 die Leitung der KsDW von Prof. Dr. Harald Meller, der sie seit Februar 2023 kommissarisch geleitet hat. Er wird sich nach Übergabe der Amtsgeschäfte ab 1. Januar 2027 wieder Vollzeit seinen Aufgaben als Landesarchäologe und Direktor des Landesamts für Denkmalpflege und Archäologie und des Landesmuseums für Vorgeschichte in Halle (Saale) widmen.

 Zum Verantwortungsbereich des neuen Direktors gehört neben der Führung der Stiftung und ihrer rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie der rund 80 Saison- und Aushilfskräfte vor allem die strategische Weiterentwicklung des UNESCO-Welterbes Gartenreich Dessau-Wörlitz. Ein Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung des Masterplans Bau- und Gartendenkmalpflege der Stiftung. In den kommenden Jahren sollen darin vorgesehene Maßnahmen mit einem Gesamtvolumen von rund 150 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln umgesetzt werden.

 WELTERBESTADT QUEDLINBURG: DIE STIFTSKIRCHE, DAS SCHLOSS UND DIE ALTSTADT

 Stiftsberg Quedlinburg öffnet wieder alle Türen

Der Stiftsberg – Krone des Welterbes Quedlinburg, Lieblingspfalz der Ottonen, bedeutendes Frauenstift und einzigartiger Ort der Erinnerung – öffnet wieder all seine Türen. Am 30. September 2026 findet ein Festakt zur Eröffnung des gesamten Ensembles für geladene Gäste statt.  

Am 3. Oktober 2026 ist es dann so weit: Nach umfassender Sanierung und musealer Neugestaltung öffnet das Schlossmuseum auf dem Quedlinburger Stiftsberg seine Türen. Von 10 bis 20 Uhr lädt ein vielfältiges Eröffnungsprogramm dazu ein, das neue Museum und das gesamte Ensemble kennenzulernen. Damit ist auch der gemeinsame Rundgang durch Schlossmuseum, Stiftskirche St. Servatii und Domschatz erstmals erlebbar.

 Mehr als 300 Exponate, moderne multimediale Vermittlung und barrierearme Zugänge eröffnen im Schlossmuseum einen neuen Blick auf die Geschichte des Frauenstifts, der Stadt Quedlinburg und des ehemaligen Reichsstifts. Erzählt wird sie am originalen Schauplatz aus der Perspektive der Quedlinburger Äbtissinnen und der Menschen, die ihr Erbe bewahrten.

 Auch die einstige Pracht der Wohn- und Repräsentationsräume wird wieder erlebbar. Historische Inventar- und Auktionsverzeichnisse dienten als Grundlage, um Teile der Ausstattung zu rekonstruieren. Barocke Prunkspiegel, Leuchter und nach historischen Vorlagen gewebte Stoffe vermitteln einen Eindruck davon, wie kostbar die Räume der Äbtissinnen einst ausgestattet waren. Zu den besonderen Stücken gehört ein zwischen 1720 und 1730 in der französischen Manufaktur Saint-Gobain gefertigtes Spiegelensemble. Die renommierte Manufaktur stattete auch Versailles mit Spiegeln aus.

 Ein Fest für den Stiftsberg: 9.30 Uhr: Prozession vom Rathaus zum Stiftsberg mit dem Verein Kaiserfrühling

 10 Uhr: Feierliche Eröffnung des Schlossmuseums durch Oberbürgermeister Frank Ruch und Pfarrerin Eva-Maria Menard (stellvertretend für die beiden Kooperationspartner Welterbestadt Quedlinburg und Evangelische Kirchengemeinde Quedlinburg)

 Bis 20 Uhr: Im Schlossmuseum und in den Außenbereichen Walking Acts, Konzerte auf dem Cembalo, Gespräche mit Kuratorinnen und Kuratoren, wissenschaftliche Impulse Im Schlosshof und im Terrassengarten mittelalterliche Spiele mit dem Verein Kaiserfrühling, Walking Acts mit dem Gästeführerverein. Im Festsaal Äbtissinnen-Modelle aus der Fotoaktion „Äbtissin gesucht“ Im Teehäuschen des Barockgartens musikalische Unterhaltung mit dem Collegium Musicum

 Gut zu wissen: Zum Start des neuen Schlossmuseums gelten bis zum 31. Dezember 2026 vergünstigte Eintrittspreise. Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. Quedlinburgerinnen und Quedlinburger zahlen den ermäßigten Preis.

 Öffnungszeiten ab 4. Oktober 2026: Von April bis Oktober – dienstags bis, feiertags, 10 bis 18 Uhr; November bis März – dienstags bis sonntags, feiertags, 10 bis 16 Uhr, letzter Einlass 45 Minuten vor Schließung. Am 24.; 25. Dezember 2026 und am 1. Januar 2027 bleibt das Museum geschlossen.

 Weitere Informationen zu Schlossmuseum, Stiftskirche und Domschatz, zur Anreise, zu Parkmöglichkeiten und zur Barrierefreiheit unter: stiftsberg-quedlinburg.de.

 Das beigefügte Foto „Stiftsberg“ können Sie sehr gern in diesem Zusammenhang kostenfrei verwenden – bitte unter der Angabe Städtische Museen Welterbestadt Quedlinburg/J. Meusel.

 UNESCO-WELTERBE LUTHERGEDENKSTÄTTEN IN WITTENBERG

 Lutherische Kirchen beteiligen sich an neuer Dauerausstellung

Ein Kreuz des aus El Salvador stammenden Künstlers Christian Chavarria Ayala wird im künftigenEingangsbereich des Wittenberger Lutherhauses ausgestellt. Mit 17 leitenden Kirchenvertretern des Lutherischen Weltbundes (LWB) hat Pfarrerin Katarina Kiilunen, Referentin für das Leitungsprogramm des LWB, das farbenprächtige „Lund-Kreuz“ am vergangenen Samstag, 26. September 2026, in Wittenberg an den Vorstand der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Dr. Thomas T. Müller, übergeben. Damit wurde der Auftakt zu einer Kooperation gesetzt, in deren Rahmen sich Lutherische Kirchen aus mehreren Kontinenten an der neuen Dauerausstellung im Wittenberger Lutherhaus beteiligen.

 Das „Kreuz von Lund“ war Teil eines ökumenischen Gottesdienstes im schwedischen Lund am 31. Oktober 2016, den Lutheranerinnen und Lutheraner mit dem damaligen Papst Franziskus feierten. Es ist seitdem ein Symbol der Hoffnung auf Versöhnung und wird zu besonderen Anlässen übergeben. Das überreichte Kreuz ist an das Kreuz aus dem Gottesdienst angelehnt und wurde 2017 bei den Feierlichkeiten zum Reformationsjubiläum genutzt. Beide Kreuze wurden vom Künstler Christian Chavarria Ayala gefertigt, der einst vor Gewalt und Verfolgung aus El Salvador nach Schweden flüchtete.

 Im künftigen Eingangsgebäude zum früheren Wohnhaus des Reformators sollen Exponate aus aller Welt mit Bezug zu Martin Luther ausgestellt werden. Die Gegenstände aus den Mitgliedskirchen des Lutherischen Weltbundes sollen sichtbar machen, dass die Reformation heute in vielen unterschiedlichen kulturellen und kirchlichen Kontexten weiterlebt. Koordiniert wird die Zusammenarbeit mit der lutherischen Kirchengemeinschaft von den Büros des Lutherischen Weltbundes (LWB) in Wittenberg und Genf.

 Staunenswertes Welterbe-Wissen: Das Lutherhaus in Wittenberg ist das größte reformationsgeschichtliche Museum der Welt. Es wird derzeit energetisch saniert und touristisch weiter erschlossen. Aktuell laufen die Arbeiten am Neubau des Eingangsbereiches. Die Eröffnung der neuen Dauerausstellung ist für Ende 2027 geplant. Das Haus war 35 Jahre der Lebens- und Wirkungsort des Reformators Martin Luther und gehört seit 1996 als Teil der Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg zum UNESCO-Weltkulturerbe. Bis zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung ist die Sonderausstellung „Buchstäblich Luther. Facetten eines Reformators“ im angrenzenden Augusteum mit zentralen Exponaten der Wittenberger Sammlungen zu sehen.

 UNESCO-WELTERBE HIMMELSSCHEIBE VON NEBRA (WELTDOKUMENTENERBE)

 Im Oktober können Kinder und Familien in der Arche Nebra selbst aktiv werden. An jedem Dienstag und Donnerstag stehen Mitmachangebote rund um die Bronzezeit auf dem Programm. An allen Aktionstagen haben Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre freien Eintritt in die Arche Nebra.

 Himmelsscheibe aus Zinn gießen

Dienstags dreht sich alles um die Metallverarbeitung. Wie gelang es den Menschen vor rund 3.600 Jahren, Metalle zu schmelzen und in Form zu bringen? In der kleinen Gießwerkstatt können die Teilnehmenden den Vorgang selbst nachvollziehen: Aus flüssigem Zinn entsteht eine Miniatur der Himmelsscheibe von Nebra. Nach dem Abkühlen wird das Werkstück aus der Form genommen und nachbearbeitet – anschließend kann die selbst gegossene Himmelsscheibe mit nach Hause genommen werden. Nächste Termine: 6. und 13. Oktober 2026, 10-16 Uhr. Anmeldung erforderlich. – telefonisch unter 03 44 61/25 52-13 oder per Mail an aktiv@himmelsscheibe-erleben.de.

 UNESCO-WELTERBE GARTENREICH DESSAU-WÖRLITZ

 Kinderprogramm „Kunst im Park“

Am Sonntag, 4. Oktober 2026, sind Kinder zum Programm „Kunst im Park“ in die Anhaltische Gemäldegalerie in Dessau eingeladen. Gemeinsam betrachtet die Gruppe Kunstwerke (Kinder ab 4 Jahren um 10.30 Uhr, Kinder ab 7 Jahren um 13 Uhr). Unter dem Titel „Beflügelt“ geht es vor allem um Tiere und andere Lebewesen mit Flügeln. Im Blumengartenhaus denken sich alle Flügel für ein mitgebrachtes Kuscheltier aus. Anmeldung per Mail unter gemaeldegalerie@dessau-rosslau.de oder unter 03 40/6 61 26 00.

 „Donnerstags im Gartenreich“: Vom Keller bis zum Dach

Im Rahmen der Reihe „Donnerstags im Gartenreich“ führt Kastellanin Corinna Meyer Benckenstein am Donnerstag, 1. Oktober 2026, um 17 Uhr durch alle Etagen des Schlosses Luisium. „Vom Keller bis zum Dach“ – das Motto wird in der Führung wörtlich genommen. Die Gäste werden nicht nur die repräsentativen Räume des Schlosses Luisium sehen, sondern auch das Mezzaningeschoss mit einer Ausstellung rund um die Restaurierungsarbeiten des Hauses sowie den Dachboden. Den krönenden Abschluss bildet der Besuch des Belvedere, von wo aus man einen herrlichen Blick über die Landschaft genießen kann. Um eine Anmeldung wird gebeten unter: schloss-luisium@gartenreich.de oder 03 40/21 83 70.

Staunenswerter Hintergrund: Fürst Franz von Anhalt-Dessau ließ das Luisium durch Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff 1774 bis 1778 für seine Gattin Louise als privaten Wohnsitz erbauen. Durch seinen kubischen Baukörper mit bekrönendem Belvedere stellt das Gebäude ein typisches Beispiel der Erdmannsdorffschen Architektur dar. Im Inneren finden sich kleine, mit klassizistischer Malerei und Stuckatur verzierte Zimmer und ein prachtvoller Festsaal, dessen Deckenmalerei das Haus als „Tempel der weiblichen Tugenden“ kennzeichnet.  

Schloss Mosigkau verlängert die Sommersaison

Im Lustgarten des Schlosses Mosigkau laden die farbenfrohe Herbst-Bepflanzung im Parterre, die Heckenpartien mit der Kegelbahnlaube und ein Irrgarten zur Erkundung ein. Um das spätsommerliche Wetter richtig ausnutzen zu können, wird im Schloss die Sommersaison verlängert. Es hat vom 29. September bis zum 4. Oktober 2026 täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Schlossbesucherinnen und -besucher erwartet unter anderem der prunkvolle Galeriesaal, der bedeutende Gemälde hauptsächlich flämischer und holländischer Meister aus dem 17. Jahrhundert in einer in Deutschland einzigartigen barocken Hängung enthält. Ab dem 5. Oktober 2026 ist das Schloss Mosigkau bis zum 1. November 2026 samstags und sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

 UNESCO-WELTERBE NAUMBURGER DOM

 Sonderführung zum Heiligen Franziskus von Assisi

In einer Sonderführung am Freitag, 2. Oktober 2026, begeben sich Gäste um 18 Uhr im Naumburger Dom auf die Spuren des Heiligen Franziskus von Assisi. Der war zwar nie selbst in der Kathedrale, aber dennoch spiegelt sich seine geistige Präsenz wider – was anhand von Details und Hinweisen dargelegt wird. Die Gäste erfahren zudem, dass auch in diesem Jahr, wo sich sein Todestag zum 800. Mal jährt, die Lehren und Lebensweisen des Franz von Assisi noch immer aktuell sind. Der Kauf eines Tickets über unseren Onlineshop oder die Anmeldung über unseren Besucherservice ist erforderlich.

 Kreatives in der KinderDomBauhütte

An ausgewählten Samstagen können sich Erwachsene und Kinder in der „Offenen Werkstatt in der KinderDomBauhütte“ bei verschiedenen Angeboten kreativ ausleben. Die offene Werkstatt richtet sich an alle Eintritt zahlenden Besucherinnen und Besucher des Doms, Kinder ab fünf Jahren können unabhängig von ihren Eltern, die den Dom erkunden, in der KinderDomBauhütte mit verschiedenen Materialien experimentieren. Am Samstag, 3. Oktober 2026, können Gäste zwischen 10 und 16 Uhr Andenken aus Schrumpffolie basteln. Eltern können ihre Kinder gerne begleiten, es gibt keine Altersbegrenzung für die Teilnahme. Der Kauf eines Tickets über den Onlineshop oder die Anmeldung über den Besucherservice ist unbedingt erforderlich.

Sonderführung zum „Domstiftsarchiv“

Der Naumburger Dom blickt auf eine faszinierende, knapp 1.000-jährige Geschichte zurück. Davon zeugen auch die mehr als 30.000 kostbaren Handschriften und 2.500 Urkunden der Archiv- und Bibliotheksbestände. Der Mittelalter-Historiker und Leiter des Domstiftsarchivs Dr. Matthias Ludwig öffnet am Samstag, 3. Oktober 2026, um 13 Uhr die kunstvoll neugestalteten Bibliotheksräume der Westklausur und verrät, welche überraschenden Geschichten die Dokumente verbergen. Gleichzeitig wird deutlich, welche große Bedeutung die mittelalterlichen Handschriften auch heute noch für die Wissenschaft innehaben. Der Kauf eines Tickets über den Onlineshop oder die Anmeldung über den Besucherservice ist unbedingt erforderlich.

Domführung für Kinder

Wie baute man vor fast 1.000 Jahren ein so imposantes Gebäude wie den Naumburger Dom? Wer war der Naumburger Meister, und warum sind seine Stifterfiguren so berühmt?Und wieso sitzen eigentlich zwei Affen im Ostchor und spielen Schach? Der Naumburger Dom hält für Kinder unzählige rätselhafte und überraschende Geschichten bereit. Am Sonntag, 4. Oktober 2026, springen die jüngeren Gäste um 14 Uhr in die faszinierende Welt des Spätmittelalters und lüften über Jahrhunderte bewahrte Geheimnisse. Parallel zur öffentlichen Kinderführung findet jeweils auch die Domführung für Erwachsene statt. die Anmeldung über den Besucherservice ist erforderlich.

 STAUNENSWERTE DETAILS

 WELTERBESTADT QUEDLINBURG: DIE STIFTSKIRCHE, DAS SCHLOSS UND DIE ALTSTADT

Das Schlossmuseum hat ein Maskottchen

Das Schlossmuseum auf dem Stiftsberg in Quedlinburg hat ein Maskottchen bekommen. Nina, die einstige Lieblingshündin der Quedlinburger Äbtissin Anna Sophie I. von Pfalz-Birkenried wurde von der Puppenbauerin, Figurenspielerin und Designerin Kerstin Dathe aus Thale als zeitgemäße, kinderfreundliche Figur kreiert. Die Klappmaulfigur soll künftig bei Kinderführungen und zur spielerischen Wissensvermittlung eingesetzt werden. Das historische Vorbild war eine schwarze Moppshündin. Mit ihr ließ sich die Äbtissin auf einem großformatigen Gemälde darstellen. Sie setzte ihr im Jägergarten sogar ein eigenes Grabmal in Form eines Obelisken. Lesen Sie bitte dazu auch den Beitrag in der Rubrik „staunenswertes Thema“!

 STAUNENSWERTER AUSBLICK

UNESCO-WELTERBE LUTHERGEDENKSTÄTTEN IN WITTENBERG

 Reformationsfest mit vielfältigen Veranstaltungen in der Altstadt

Martin Luther hat am 31. Oktober 1517 Geschichte geschrieben. Mit dem Anschlag seiner 95 Thesen an der Schlosskirche in Wittenberg begann eine Bewegung, die Kirche, Gesellschaft und Kultur tiefgreifend veränderte und den Grundstein für die Gründung evangelischer Kirchen legte.

Am Samstag, 31. Oktober 2026, lädt traditionell das Reformationsfest bei freiem Eintritt nach Wittenberg ein. Zu den Höhepunkten gehört der Lichterumzug, der um 17 Uhr am Lutherhaus startet, das historische Marktspektakel, Konzerte und Festgottesdienste, Stadtführungen und Interaktionen an der Thesentür.

UNESCO-Welterbe in Sachsen-Anhalt auf einen Blick

 Nur die besten unter den herausragenden Zeugnissen der Menschheits- und Naturgeschichte dürfen den Titel UNESCO-Welterbe tragen. Viele der Besten finden Sie in Sachsen-Anhalt.

 Die 6 STAUNENSWERTE:

Bauhaus und seine Stätten in Dessau

Gartenreich Dessau-Wörlitz

Himmelsscheibe von Nebra: Sie wurde in das Register des Weltdokumentenerbes aufgenommen.

Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg

Naumburger Dom

Welterbestadt Quedlinburg: die Stiftskirche, das Schloss und die Altstadt

 Das Biosphärenreservat Mittelelbe ist Lernort für nachhaltige Entwicklung und Teil des länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe.

Der Drömling wurde 2023 als 17. UNESCO-Biosphärenreservat in Deutschland anerkannt.

Der Naturpark Harz zählt als Teil des „Geoparks Harz. Braunschweiger Land Ostfalen“ zum „Global UNESCO Network of Geoparks“.

Frühe Schriften der Reformationsbewegung wurden in das Register des Weltdokumentenerbes aufgenommen.

 Informationen, Hintergründe und eine Fotoauswahl finden Sie in unserem Presskit zu den „6 STAUNENSWERTEN“. Hier finden Sie weitere kostenfreie Motive. Nach einmaliger Registrierung können Sie recherchieren und Bilder herunterladen.

 Gern unterstützen wir Sie bei der Organisation und Durchführung einer Einzelrecherche- bzw. Bloggerreise oder bei Touren durch Sachsen-Anhalt. Für Recherchen stellen wir Ihnen gern Informationen und Texte zur Verfügung. Hier halten wir Sie auch auf dem Laufenden: www.welterbe-sachsen-Anhalt.de, auf X, LinkedIn, Instagram und Facebook. Alle Angaben im Themendienst ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.

 Den UNESCO-Themendienst finden Sie auch im Newsroom der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH. Wer keine Neuigkeiten vom Wirtschafts- und Tourismusstandort verpassen möchte, kann sich dort mit der Eingabe seiner E-Mail-Adressen anmelden



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