2026-07-15 05:55Blogbeiträge

6 Staunenswerte UNESCO-Welterbe

Schloss Mosigkau, Foto: KsDW, Peter DafingerSchloss Mosigkau, Foto: KsDW, Peter Dafinger

Unter anderem mit diesen Themen:

 

Meister und Schönheit

Der Naumburger Meister und seine Stifterfigur Markgräfin Uta begrüßen höchstpersönlich die Gäste einer Sonderführung im Dom und begleiten sie in die Welt des Mittelalters.

 

Rätsel und Sommerwellness

Wir haben spannende Tipps für Ferienkinder rund um die „6 STAUNENSWERTE“ zusammengestellt.

 

STAUNENSWERTES ZITAT

 

UNESCO-WELTERBE NAUMBURGER DOM

 

„Ich bin stolz und glücklich in einem so großen, beeindruckenden Raum meinen Beitrag zu leisten. Es ist für einen lebenden Künstler so etwas wie die Vollendung.“

 

Künstler Prof. Markus Lüpertz bei der Einweihung der neuen Glasfenster im Ostchor des Naumburger Doms

 

STAUNENSWERTE ZAHLEN

 

UNESCO-WELTERBE LUTHERGEDENKSTÄTTEN IN EISLEBEN UND WITTENBERG

 

30 und 6

Zur Erinnerung an die Verleihung des Welterbetitels am 7. Dezember vor 30 Jahren steht bis zum Jahresende ab dem 7. Tag monatlich eine der sechs Welterbestätten in Eisleben und Wittenberg im Fokus. Bis zum 6. August 2026 dreht sich unter dem Jubiläumsmotto „30 Jahre. 6 Stätten. Ein Welterbe“ noch viel um das Melanchthonhaus in der Wittenberger Collegienstraße 60. Nach dem historischen Wohnhaus des Gelehrten Philipp Melanchthon – einem der wichtigsten Mitstreiter bei der Durchsetzung der Reformation – folgt Luthers Sterbehaus in Eisleben. Lesen Sie dazu bitte auch unter „staunenswerte Details“!

 

STAUNENSWERTE THEMEN

 

UNESCO-WELTERBE LUTHERGEDENKSTÄTTEN IN WITTENBERG

 

Lutherhaus: Grundstein für ein neues Eingangsgebäude

Am Lutherhaus in Wittenberg ist der Grundstein für ein neues Eingangsgebäude gelegt worden. Das größte reformationsgeschichtliche Museum der Welt wird seit Anfang 2025 energetisch saniert und touristisch weiter erschlossen. Mit dem Neubau erhält es einen modernen und größeren Empfangsbereich für die neue Dauerausstellung, deren Eröffnung für Herbst 2027 geplant ist. Das Land Sachsen-Anhalt fördert das Vorhaben mit insgesamt 10,5 Millionen Euro. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien unterstützt die energetische Sanierung mit einer Fördersumme von 4,8 Millionen Euro. 300.000 Euro an Eigenmitteln kommen von der Stiftung Luthergedenkstätten selbst. Das Projekt hat ein Gesamtvolumen von 15,6 Millionen Euro.

 

Zur Grundsteinlegung befüllten der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Staatsminister Dr. Wolfram Weimer, Sachsen-Anhalts Bildungsminister Jan Riedel, der Wittenberger Bürgermeister André Seidig und Dr. Thomas T. Müller, Vorstand der Stiftung Luthergedenkstätten in Sachsen-Anhalt, eine Zeitkapsel mit Objekten, die der Nachwelt mitgegeben werden sollen. Sie wurde im Bereich der Baustelle eingemauert.

 

Staunenswerter Hintergrund: Das Lutherhaus in Wittenberg war 35 Jahre der Lebens- und Wirkungsort des Reformators Martin Luther und gehört seit 1996 als Teil der Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg zum UNESCO-Weltkulturerbe. Hier verfasste er seine 95 Thesen und entwickelte seine reformatorischen Ideen, hier hielt er Vorlesungen vor Studenten aus ganz Europa, hier fanden seine legendären Tischreden statt und hier entstanden seine Schriften, die die Welt veränderten. Hier lebte er mit seiner Frau Katharina von Bora, die Haus und Hof führte, und seinen Kindern.

 

Seit 1883 steht das Lutherhaus Besucherinnen und Besuchern aus dem In- und Ausland als größtes reformationsgeschichtliches Museum der Welt offen und gilt zudem für viele Schulklassen und Konfirmandengruppen sowie in Lehrplänen als wichtiger Lernort deutscher und europäischer Geschichte. Der Besuch der Lutherstube, nahezu im Originalzustand erhalten, bildet dabei den Höhepunkt.

 

Bis zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung ist die Sonderausstellung „Buchstäblich Luther. Facetten eines Reformators“ im angrenzenden Augusteum mit zentralen Exponaten der Wittenberger Sammlungen zu sehen.

 

UNESCO-WELTERBE HIMMELSSCHEIBE VON NEBRA (WELTDOKUMENTENERBE)

 

Sonderausstellung „Die Schamanin“ bis Februar 2027 verlängert

Seit Ende März 2026 zeigt das Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle (Saale) die Sonderausstellung „Die Schamanin“. Die Präsentation aktueller Forschungsergebnisse zu diesem spektakulären archäologischen Befund stößt auf ein großes Publikumsinteresse. Darum wird die Schau am Stammsitz der Himmelsscheibe von Nebra bis zum 7. Februar 2027 verlängert. Ursprünglich sollte sie im November 2026 enden.

 

Staunenswerter Hintergrund: Das Grab der Schamanin von Bad Dürrenberg. ist einer der spektakulärsten Befunde der mitteleuropäischen Archäologie. In der Mittelsteinzeit war hier vor etwa 9.000 Jahren eine 30- bis 40-jährige Frau zusammen mit einem ungefähr sechs Monate alten Kind in ihren Armen begraben worden. Unter anderem zeigen ein Kopfschmuck aus Rehgeweih und Tierzahngehänge die besondere Stellung der Toten als Schamanin an.

 

STAUNENSWERTE TERMINE (Auswahl)

 

UNESCO-WELTERBE NAUMBURGER DOM

 

Sommerferien-Angebote: Entdeckertour und Workshop

In den Sommerferien nehmen Kinder den Naumburger Dom genau unter die Lupe und tauchen ein in das faszinierende Schaffen der Bauhütten des 13. Jahrhunderts. Bei allen Angeboten wird zunächst immer gemeinsam der Dom erkundet. Anschließend können die Ferienkinder dann ihrer Kreativität in den Werkstätten freien Lauf lassen.

 

Beim Angebot „Entdeckertour auf der Domfreiheit“ gehen Mädchen und Jungen am Mittwoch, 22. Juli 2026, von 10 bis 12 Uhr in der KinderDomBauhütte rund um den Namburger Dom auf Schnitzeljagd. Um den Dom herum entstanden viele Gebäude, die für die Menschen und den Dom wichtig waren. Was hat es mit der Nuwenburch und der Ägigienkapelle auf sich? Und wo haben eigentlich die Bischöfe geschlafen? Die Teilnehmenden erkunden die Gebäude mit kleinen Rätseln und Fragen. Eine Anmeldung über den Besucherservice ist erforderlich.

 

Beim Projekt „Neu bewegt. Videowerkstatt“ erforschen Kinder am Mittwoch, 29. Juli 2026, von 10 bis 12 Uhr den Dom auf kreative Weise „filmisch“. Sie drehen kurze Videos, in denen die Welterbestätte die Hauptrolle spielt. Jeder kann dabei entscheiden, ob er vor oder hinter der Kamera steht, moderiert, filmt oder Regie führt. Eine Anmeldung über den Besucherservice ist erforderlich.

 

Sonderführung zum 480. Todestag von Martin Luther

In der Sonderführung „Domfreiheit 1542“ begeben sich Besucherinnen und Besucher am Freitag, 17. Juli 2026, um 18 Uhr auf eine Zeitreise ins 16. Jahrhundert. Wie sah Naumburg zu dieser Zeit aus? Was prägt das Stadtbild bis heute? Wie war das Leben in der Bürgerstadt und in der Domfreiheit? Die Teilnehmenden hören spannende Geschichten rund um einen Zwist, der Naumburg noch bis heute prägt, und gehen der Frage nach, warum Martin Luther und die Persönlichkeiten seiner Zeit 1542 in Naumburg Weltgeschichte schrieben. Was macht den Mönch aus Wittenberg so erfolgreich und welche Persönlichkeiten rücken Naumburg in den Mittelpunkt des Geschehens um die Reformation? Eine frühzeitige Reservierung über den Onlineshop oder eine Anmeldung über den Besucherservice wird empfohlen.

 

Offene Werkstatt in der KinderDomBauhütte

An ausgewählten Nachmittagen können sich Erwachsene und Kinder bei der „Offenen Werkstatt in der KinderDomBauhütte“ bei verschiedenen Angeboten kreativ ausleben. Die offene Werkstatt richtet sich an alle Eintritt zahlenden Gäste des Doms, Kinder ab fünf Jahren können unabhängig von ihren Eltern in der KinderDomBauhütte mit diversen Materialien experimentieren. Eltern können ihre Kinder begleiten, es gibt keine Alterseinschränkung. Die nächsten Termine stehen am Samstag, 18. Juli 2026, und am Samstag, 1. August 2026, jeweils zwischen 10 und 16 Uhr auf dem Programm.

 

„Naumburger Nächte“ im Domgarten

Der Domgarten ist im Juli und August wieder die Kulisse für Konzerte mit Weltmusik. Am Samstag, 18. Juli 2026, tritt um 19.30 Uhr das „Orchestra MONDO“ mit dem Konzert „Tango meets Gypsy“ auf. Am Samstag, 25. Juli 2026, spielt das „Ali Doğan Gönültaş Trio“ um 19.30 Uhr kurdisch-armenisch-alevitische Musiktraditionen. Tickets gibt es über die Tourist-Information Naumburg unter tourismus@naumburg.de, 0 34 45/27 31 25 oder online.

 

Sonderführung „Uta trifft den Naumburger Meister“

Der Naumburger Meister und seine Stifterfigur Markgräfin Uta begrüßen am Freitag, 24. Juli 2026, um 18 Uhr die Gäste der Sonderführung „Uta trifft den Naumburger Meister“ und begleiten sie in die Welt des Mittelalters. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in Utas Sicht auf die Rolle der Frauen vom Mittelalter bis heute und erfahren, welche spirituellen Strömungen auf Männer und Frauen gewirkt haben. Geklärt wird auch, was den Naumburger Meister nach Naumburg verschlug und warum er bis heute ein Mysterium bleibt. Ein frühzeitiger Ticketkauf über den Onlineshop oder die Anmeldung über den Besucherservice wird empfohlen.

 

UNESCO-WELTERBE BAUHAUS UND SEINE STÄTTEN IN DESSAU

 

„Freitagsgruppe“ beschäftigt sich mit Algen und Energie

„Algen + Energie“ ist die nächste „Freitagsgruppe“ am 17. Juli 2026 um 18 Uhr im ehemaligen Kaufhaus Zeek überschrieben. Bislang sind erst etwa 67.000 Arten der mutmaßlich 500.000 Mikro- und Makroalgen auf der Erde beschrieben. Als nachhaltige Rohstoffquelle werden diese für Lebens- und Futtermittel, Kosmetika, Medikamente, Biokunststoffe aber auch Strom, Wärme und Biokraftstoffe genutzt. Vor diesem Hintergrund beschäftigt sich die „Freitagsgruppe“ in Vorträgen, Vorführungen und Diskussionen mit Mikroalgen. Unter besonderer Berücksichtigung des energetischen Potentials von Mikroalgen steht alternative Energieerzeugung im Biogas- und Biosolarbereich im Mittelpunkt der Veranstaltung. In der anschließenden Diskussion mit Gästen wird nach den Gründen, gefragt, die die Weiterentwicklung alternativer Energieerzeugung hemmen.

 

Staunenswerter Hintergrund: Die „Freitagsgruppe“ steht in der Tradition des Bauhauses Dessau, sich aktiv mit gesellschaftlichen Herausforderungen auseinanderzusetzen und sich einzubringen. Filme, Kurzvorträge, Gespräche, interaktive Formen der Beteiligung, gemeinsames Essen und Trinken laden zur Begegnung zwischen Gästen und Publikum ein. Der Name der Reihe geht auf die „Freitagsgruppe“ zurück, die Bauhauslehrer Ludwig Hilberseimer (1885–1967) bis 1937 in seinem Berliner Büro leitete.

 

Workshop: Wie lässt sich ein Ort über seine Partikel lesen?

Im Workshop „Particula“ untersuchen die Teilnehmenden am Freitag, 31. Juli 2026, zwischen 10 und 18 Uhr die kleinsten Bestandteile eines Ortes, die viel mehr als nur „Reste“ sind. Gemeinsam wird der Frage nachgegangen, wie sich ein Ort über seine Partikel lesen lässt. In experimentellen Versuchen zwischen Forschen und Ausprobieren arbeiten die Teilnehmenden mit dem Material. In Kleingruppen untersuchen die Materialforschenden jeweils ein Material und widmen sich Staub, Bauschutt oder Erde. Es entsteht ein gemeinsamer Forschungsprozess, bei dem unterschiedliche Perspektiven auf das Material sichtbar werden. Aus den Untersuchungen werden eigene kleine „Ortsgeschichten“ entwickelt: Was erzählen die Partikel über Umbau, Zerstörung, Alltag und Wandel? Schritt für Schritt entsteht ein gemeinsames Partikel-Archiv, das später in der Ausstellung Algen | Schutt | CO2 gezeigt wird. Ab 16 Jahren geeignet. Eintritt frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

UNESCO-WELTERBE LUTHERGEDENKSTÄTTEN IN WITTENBERG

 

Sommerferien-Angebote: Rätsel und Sommerwellness

Die LutherMuseen laden in den sachsen-anhaltischen Sommerferien in Wittenberg zu zahlreichen Workshops und Angeboten für Kinder und Jugendliche ein. Im Mittelpunkt steht die Zeit Martin Luthers im 16. Jahrhundert.

 

Im Escapespiel „Tat(w)ort 1522“ der LutherMuseen im Wittenberger Augusteum in der Collegienstraße 54 warten am Donnerstag, 30. Juli 2026, unter dem Motto „Mix and Match“ versteckte Rätsel, deren Lösung Türen in die Freiheit öffnet – und Hinweise zu Luthers verschwundener Bibel. Eingeladen sind ab 10 Uhr Jugendliche ab 13 Jahren.

 

Im „Atelier der schönen Dinge“ erleben Kinder von 6 bis 12 Jahren am Dienstag, 28. Juli 2026, eine Sonderschau des berühmten Malers und Lutherfreunds Lucas Cranach, der gerade beim Reformator Philipp Melanchthon zu Gast ist. In der Werkstatt der Kulturellen Bildung der LutherMuseen im Wittenberger Augusteum (Collegienstraße 54) können sich Teilnehmende zu kleinen Kunstwerken inspirieren lassen, die aus unterschiedlichsten Materialien hergestellt werden.

 

Im Ferienworkshop „Sommerwellness in Luthers Haus“ tauchen die Teilnehmenden ab 9 Jahre am Donnerstag, 16. Juli 2026, im Wittenberger Augusteum in der Collegienstraße 54 in die Welt alter Rezepturen, heilender Kräuter und alchemistischer Geheimnisse ein. Ab 10 Uhr können Kräutersäckchen mit natürlichen Düften, Salben auf Bienenwachsbasis und Zahnpulver nach historischem Rezept hergestellt werden.

 

Am Dienstag, 21. Juli 2026, stehen mittelalterliche Kinderspiele auf dem Plan der Ferienangebote im Wittenberger Augusteum (Werkstatt für Kulturelle Bildung, Collegienstraße 54). Kinder von 5 bis 10 Jahren hören von Spielen zu Luthers Zeiten, können sich beim Kegeln, Seilspringen und vielem mehr ausprobieren. Danach kann ein eigenes Wappen oder Erkennungszeichen gebastelt und mit nach Hause genommen werden.

 

Junge Detektive sind am Donnerstag, 23. Juli 2026, im Workshop „Die Übersetzerwerkstatt – Über Geheimschriften und Codierungen“ um 10 Uhr im Wittenberger Augusteum (Werkstatt für Kulturelle Bildung, Collegienstraße 54) gefragt. Es dreht sich alles um verschlüsselte Botschaften, geheime Codes und mysteriöse Schriftsymbole. Angesprochen sind Kinder und Jugendliche von 9 bis 14 Jahren.

 

Die Anmeldung erfolgt per E-Mail unter bildung.wittenberg@luthermuseen.de bzw. unter 0 34 91/42 03 116 oder ermäßigt über den Ferienpass der Tourist-Information Wittenberg. Infos unter 0 34 91/49 86-10 bzw. www.lutherstadt-wittenberg.de Alle Angebote finden Sie auch unter www.luthermuseen.de/besuchen-erleben/kalender

 

UNESCO-WELTERBE LUTHERGEDENKSTÄTTEN IN EISLEBEN

 

Sommerferien-Angebot: Töpferkurs

An Erwachsene richtet sich am Mittwoch, 22. Juli 2026, und Mittwoch, 12. August 2026, ein Töpferkurs im Museum „Luthers Sterbehaus“, Andreaskirchplatz 7. Zwischen 10 bis 13 Uhr können eigene Vasen, Kannen oder Tassen mittels historischer Gießtechnik, die schon zu Luthers Zeiten gebräuchlich war, hergestellt werden. Es ist erforderlich, an beiden Kursteilen teilzunehmen. Die Anmeldung erfolgt unter 0 34 75/7 14 78 23 oder bildung.eisleben@luthermuseen.de.

 

Kinder und Erwachsene können am Dienstag, 28. Juli 2026, um 17 Uhr im Museum „Luthers Sterbehaus“, Andreaskirchplatz 7, die Kunst des Filzens, die zu Luthers Zeiten ihre Blüte hatte, entdecken und erlernen. Im Workshop entstehen Filzobjekte aus reiner Schurwolle. Anmeldung unter: bildung.eisleben@luthermuseen.de oder 0 34 75/7 14 78 23.

 

UNESCO-WELTERBE HIMMELSSCHEIBE VON NEBRA (WELTDOKUMENTENERBE)

 

Sommerferien-Angebot: „Sonnenschiff & Himmelspferd“

Schon vor mehr als 3.000 Jahren verewigten die Menschen in Skandinavien auf Felsen Sonnenschiffe, Pferde und andere Motive. Teilnehmende des Workshops „Sonnenschiff & Himmelspferd“ machen sich am Mittwoch, 22. Juli 2026, zwischen 10 und 16 Uhr im Besucherzentrum Arche Nebra auf die Spur dieser jahrtausendealten Bilder. Mit Papier und Grasbüscheln dokumentieren Kinder ab 8 Jahren die Motive verschiedener Felsbild-Modelle und machen sie sichtbar. Nebenbei lernen sie eine typische Dokumentationsmethode der Archäologie kennen.

 

Eine Anmeldung ist erforderlich unter 03 44 61/25 52-13 oder per E-Mail: aktiv@himmelsscheibe-erleben.de. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben an diesem Tag außerdem freien Eintritt. Neben den Mitmachangeboten laden die Dauerausstellung, das Planetarium und der Fundort der Himmelsscheibe auf dem Mittelberg zu einer Entdeckungsreise in die Welt der Bronzezeit ein.

 

Sommerferien-Angebot: Himmelsscheibe aus Zinn gießen

Vor rund 3.600 Jahren beherrschten die Menschen der Bronzezeit bereits die Kunst der Metallverarbeitung. Am Mittwoch, 29. Juli 2026, kann sich der Nachwuchs ab 10 Jahren im Besucherzentrum Arche Nebra, zwischen 10 und 16 Uhr im Zinnguss ausprobieren. In der kleinen Gießwerkstatt entsteht stündlich aus flüssigem Zinn eine eigene Miniatur-Himmelsscheibe. Jeder Teilnehmende schmilzt ein Stück Zinn und gießt das flüssige Metall in eine Form. Nach dem Abkühlen wird die kleine Himmelsscheibe entnommen und nachbearbeitet. Das selbst gegossene Erinnerungsstück darf anschließend mit nach Hause genommen werden. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 03 44 61/25 52-13 oder per E-Mail: aktiv@himmelsscheibe-erleben.de.

 

Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre haben an diesem Tag außerdem freien Eintritt. Neben den Mitmachangeboten laden die Dauerausstellung, das Planetarium und der Fundort der Himmelsscheibe auf dem Mittelberg zu einer Entdeckungsreise in die Welt der Bronzezeit ein.

 

UNESCO-WELTERBE GARTENREICH DESSAU-WÖRLITZ

 

Sonderführung: Aus der Geschichte des Hochadeligen Fräuleinstifts Mosigkau

Die Führung aus der Reihe „Donnerstags im Gartenreich“ widmet sich am 16. Juli 2026 einem besonderen Abschnitt in der Geschichte des Gartenreichs: Um 17 Uhr startet am Gartenreichladen der Rundgang durch das Schloss Mosigkau unter dem Motto „Aus der Geschichte des Hochadeligen Fräuleinstifts Mosigkau“. Kristina Schlansky ehemalige langjährige Mitarbeiterin der Kulturstiftung – wird von vielen Episoden und Anekdoten aus 165 Jahren des Hochadeligen Fräuleinstifts berichten: von der Widmung der Krankenpflege und der Betreuung von Armen, der Einrichtung einer Mädchenschule, der Zucht von Seidenraupen und sogar dem ein oder anderen Grund, der adlige Damen in das Stift führte. Es wird um Anmeldung gebeten unter: schloss-mosigkau@gartenreich.de oder 03 40/50 25 57 21.

 

Staunenswerter Hintergrund: Die Schlossanlage Mosigkau gehört zu den wenigen noch heute weitgehend erhalten gebliebenen Rokokoensembles. Die Anlage wurde von 1752–57 für die Prinzessin Anna Wilhelmine von Anhalt-Dessau (1715–80) als Sommerresidenz errichtet. Sie verfügte, dass unverzüglich nach ihrem Ableben in dem Schloss ein Hochadeliges Fräuleinstift eingerichtet wird. Dazu hinterließ sie äußerst detaillierte Angaben, die nachweislich eingehalten wurden. So hat sie beispielsweise dem Testament eine Stiftsordnung beigelegt, nach der nicht mehr als sechs unverheiratete Damen und eine Äbtissin protestantischen Glaubens das Schloss bewohnen sollten. Bis zur Enteignung im Zuge der Bodenreform von 1945 lebten insgesamt 46 Stiftsdamen hier.

 

Das beigefügte Foto, das Schloss Mosigkau zeigt, können Sie sehr gern in diesem Zusammenhang kostenfrei verwenden. Bitte geben Sie dazu an: KsDW/Bildarchiv Heinz Fräßdorf.

 

STAUNENSWERTE DETAILS

 

UNESCO-WELTERBE LUTHERGEDENKSTÄTTEN IN EISLEBEN UND WITTENBERG

 

Einladung zur Pressereise

Vom 21. bis zum 22. August 2026 ist eine Pressereise anlässlich des Jubiläums 30 Jahre UNESCO-Welterbe der Luthergedenkstätten geplant. Unter dem Motto „30 Jahre, 6 Stätten, ein Welterbe“ werden Sonderführungen zu allen sechs Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg angeboten. Medienvertreterinnen und -vertreter erhalten exklusive Einblicke in die Sanierungs- und Umbauarbeiten am Lutherhaus Wittenberg und ein Preview zur neuen Dauerausstellung. Es werden zudem Begegnungen mit prominenten Gesprächspartnerinnen und -partner aus den Welterbe-Institutionen und den Lutherstädten organisiert. Den Abschluss bildet ein Besuch der spektakulären und stimmungsvollen Wittenberger Erlebnisnacht mit offenen Museen, Musik und Kulinarik.

 

Die Einladung zur Pressereise beinhaltet:

1 Übernachtung in Lutherstadt Eisleben

1 Übernachtung in Lutherstadt Wittenberg

Transfer zwischen Eisleben und Wittenberg

Übernahme der Kosten für An- und Abreise nach Absprache

 

Anmeldung bis zum 1. August 2026

Bei Sabine Kraus, Pressesprecherin der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH, Sabine.kraus@img-sachsen-anhalt.de, 01 72/3 22 16 94

 

Oder: Johannes Killyen, Pressesprecher der LutherMuseen, johannes.killyen@luthermuseen.de, 01 78/5 22 21 77.

 

Bei der Anmeldung wird um die Vorlage des Pressausweises oder eines anderen Nachweises der journalistischen Tätigkeit gebeten.

 

STAUNENSWERTER AUSBLICK

 

UNESCO-WELTERBE GARTENREICH DESSAU-WÖRLITZ

 

„Picknick bei Franz“ und „Gondelfahrt zur Blauen Stunde“

Am Sonntag, 9. August 2026, ist es wieder so weit: Auf der Wiese vor dem Schloss Wörlitz darf ausnahmsweise gepicknickt werden. Ab 14 Uhr können Gäste des „Picknicks bei Franz“ im Rahmen des Gartenreichfestes, das traditionell am zweiten Augustwochenende stattfindet, festlich gekleidet und mit Picknickkorb und weißer Tischdecke vor dem Schloss Platz nehmen. Dazu wird ein vielseitiges Rahmenprogramm für Kinder und Erwachsene geboten. Die Teilnahme am Picknick ist kostenfrei.

 

Ein Höhepunkt des „Picknicks bei Franz“ wird die bereits ausverkaufte abendliche Gondelfahrt durch den illuminierten Park, die um 20.30 Uhr beginnt. Musikalisch begleitet von der Einweihungskantate des Wörlitzer Schlosses kann der erste englische Landschaftsgarten auf dem europäischen Festland vom Wasser aus erlebt werden. Auch vom Land aus sind die zahlreichen Lichter, die Brücken, Klein- und Großarchitekturen sowie die Gondeln erleuchten, wunderschön anzuschauen. Bei einem abendlichen Spaziergang zur Blauen Stunde entsteht so eine besondere, romantische Atmosphäre.

 

UNESCO-Welterbe in Sachsen-Anhalt auf einen Blick

 

Nur die besten unter den herausragenden Zeugnissen der Menschheits- und Naturgeschichte dürfen den Titel UNESCO-Welterbe tragen. Viele der Besten finden Sie in Sachsen-Anhalt.

 

Die 6 STAUNENSWERTE:

Bauhaus und seine Stätten in Dessau

Gartenreich Dessau-Wörlitz

Himmelsscheibe von Nebra: Sie wurde in das Register des Weltdokumentenerbes aufgenommen.

Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg

Naumburger Dom

Welterbestadt Quedlinburg: die Stiftskirche, das Schloss und die Altstadt

 

Das Biosphärenreservat Mittelelbe ist Lernort für nachhaltige Entwicklung und Teil des länderübergreifenden UNESCO-Biosphärenreservates Flusslandschaft Elbe.

Der Drömling wurde 2023 als 17. UNESCO-Biosphärenreservat in Deutschland anerkannt.

Der Naturpark Harz zählt als Teil des „Geoparks Harz Braunschweiger Land Ostfalen“ zum „Global UNESCO Network of Geoparks“.

Frühe Schriften der Reformationsbewegung wurden in das Register des Weltdokumentenerbes aufgenommen.

 

Informationen, Hintergründe und eine Fotoauswahl finden Sie in unserem Presskit zu den „6 STAUNENSWERTEN“. Hier finden Sie weitere kostenfreie Motive. Nach einmaliger Registrierung können Sie recherchieren und Bilder herunterladen. Gern unterstützen wir Sie bei der Organisation und Durchführung einer Einzelrecherche- bzw. Bloggerreise oder bei Touren durch Sachsen-Anhalt. Für Recherchen stellen wir Ihnen gern Informationen und Texte zur Verfügung.

 

Hier halten wir Sie auch auf dem Laufenden: www.welterbe-sachsen-Anhalt.de, auf X, LinkedIn, Instagram und Facebook. Alle Angaben im Themendienst ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten. Den UNESCO-Themendienst finden Sie auch im Newsroom der Investitions- und Marketinggesellschaft Sachsen-Anhalt mbH. Wer keine Neuigkeiten vom Wirtschafts- und Tourismusstandort verpassen möchte, kann sich dort mit der Eingabe seiner E-Mail-Adre



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